Bild: Seniorin mit Rollator

Beratungsstelle für Senioren und Menschen mit Behinderungen

Karmelitenstr. 43
97070 Würzburg
In Karte anzeigen
Tel: 0931 - 37 38 47 o. 37 25 69 o. 37 35 69
Fax: 0931 - 37 38 42

Projekte - Events

Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Hermann Kues zeichnet die Stadt Würzburg für vorbildliche Seniorenarbeit aus

Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Hermann Kues: "Das Engagement älterer Menschen ist für jede Kommune ein Gewinn."

 BFSFuF  Aktiv im Alter

Das Engagement älterer Mitbürgerinnen und Mitbürger wird in Würzburg groß geschrieben und erfolgreich durch verschiedene Projekte und Initiativen gefördert. Am Montag, den 22.11.2010 wurde stellvertretend die Seniorenvertretung Würzburgs und der Leiter der Beratungsstelle für Senioren und Menschen mit Behinderungen, Volker Stawski, deshalb vom Parlamentarischen Staatssekretär Hermann Kues in Berlin für die vorbildliche Seniorenarbeit in Würzburg ausgezeichnet. Herr Oberbürgermeister Georg Rosenthal betont "Ich bin stolz darauf, wie positiv sich die Seniorenarbeit in unserer Stadt entwickelt hat. Mein Dank gilt vor allem den Freiwilligen, die durch ihr unermüdliches Engagement das Leben in Würzburg bereichern."

Seit dem Jahr 2008 entstanden deutschlandweit im Rahmen des Programms Aktiv im Alter rund 1.500 Projektideen.
Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, Dr. Hermann Kues, würdigt dieses Engagement: "In unserer Gesellschaft stecken enorme Kräfte. So auch die Zeit und die Bereitschaft der älteren Bürgerinnen und Bürger, Verantwortung zu übernehmen und sich zu engagieren. Unsere Gesellschaft profitiert von dem Wissen und der Erfahrung der älteren Generation. Es ist deshalb ein großer Erfolg, dass wir mit "Aktiv im Alter" deutschlandweit über 3.700 ältere Menschen erreicht haben, die sich nun in ihrer Kommune aktiv einbringen."

Die 175 Kommunen des Programms Aktiv im Alter haben die Bedürfnisse älterer Menschen mit Hilfe lokaler Bürgerforen unter dem Motto "Wie wollen wir morgen leben" systematisch ermittelt. Mit Hilfe der gewonnenen Erkenntnisse haben die Kommunen gemeinsam mit den älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern  nachhaltige Strukturen für ein aktives Alter geschaffen. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels trägt eine aktive Bürgergesellschaft dazu bei, die Kommunen auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten.
Hierzu wurde im Sozialreferat das Seniorenpolitische Gesamtkonzept der Stadt Würzburg in den vergangenen drei Jahren ausgearbeitet. Dieses konnte während der Abschlussfeier den Vertretern des Bundesministeriums übergeben werden.
Das Seniorenpolitische Gesamtkonzept der Stadt Würzburg fand Anerkennung bei den anwesenden Vertretern aus Politik und Wissenschaft. Prof. Klie bat sogar um die Übersendung eines weiteren Exemplars.

Würzburgs Aktivitäten als gutes Beispiel für vorbildliche Seniorenarbeit - fand auch das Bundesfamilienministerium

Wie bürgerschafliches Engagement von Seniorinnen und Senioren aussehen kann, zeigt unter anderem das Projekt des "Bürgerbusses", der im Umfeld des Altenbetreuungszentrums Zellerau / Caritas, der Diakonie, Arche gGmbH und der Jüdischen Gemeinde mit sozialbürgerschaftlich engagierten Fahrern im Einsatz ist.
Dies war auch für das Familienministerium Anlass, dass dieses Projekt der Beratungsstelle und der Senioren-vertretung als eines von vier "best practise" Beispielen aus den 175 teilnehmenden Kommunen, ausgewählt wurde.

Von Links nach rechts: Herr Kusch, Herr Schulz, Frau Kusch-Krüger, Herr Stawski, Frau Steinruck, Frau Strauß, Herr LindnerVon Links nach rechts: Herr Kusch, Herr Schulz, Frau Kusch-Krüger, Herr Stawski, Frau Steinruck, Frau Strauß, Herr Lindner

Herr Stawski präsentierte das Projekt mit Frau Strauss, stellvertr. Seniorensprecherin und Frau Steinruck, Leitung des Altenbertreuungszentrum Zellerau (ABZ) und Herrn Schulz, ehrenamtlicher Mitarbeiter vom ABZ. Mit aus Würzburg angereist waren auch Frau Ute Kusch-Krüger und Herr Manfred Lindner, beide Mitglieder der Seniorenvertretung. Bei dieser Gelegenheit wurde auch ein Bocksbeutel überreicht und so ein Fränkisches Kulturgut den anwesenden Vertretern der anderen Kommunen nahe gebracht, denn nicht alle wussten, was ein Bocksbeutel ist!

Auszeichnung - Urkunde des Bundesfamilienministeriums (von links nach rechts: Hr. Lindner, Hr. Stawski, Fr. Strauß, Fr. Kusch-Krüger, Hr. OB Rosenthal

"Aktiv im Alter steht in Würzburg für ein lebendiges Miteinander der Generationen und ich bin zuversichtlich, dass sich das Programm nachhaltig in unserer Kommune auswirken wird", so Herr Oberbürgermeister Georg Rosenthal.

Das Programm Aktiv im Alter:
Im Jahre 2008 hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend das Programm Aktiv im Alter ins Leben gerufen. Ziel des Programms war es, in den Kommunen bessere Rahmenbedingungen für das Engagement von Seniorinnen und Senioren zu schaffen und älteren Menschen Möglichkeiten zum Mitgestalten und Mietentscheiden zu geben. In der ersten Ausschreibungsrunde wurden 50 Städte, Gemeinden und Landkreise aus dem gesamten Bundesgebiet ausgewählt und mit einmalig je 10.000 € gefördert. 2009 wurden 100 weitere Kommunen in das Förderprogramm aufgenommen.

Weitere Informationen erhalten Sie hierexterner Link.